Canvas-Safari beim #dtcamp15 Köln

canvas-safariEin Canvas ist eine tolle „Universal-Waffe“ für jeden Design Thinking Workshop. Zum Einstieg in einen Workshop, um eine Ausrichtung zu ermöglichen und Ziele zu identifizieren. Oder am Ende eines Design Thinking Workshops, um einen Prototyp Richtung Umsetzung weiterzuentwickeln und nächste Schritte zu bestimmen.

Und die Auswahl ist vielfältig, je nach Zielsetzung und Teilnehmerkreis eines Workshops kann die passende „Leinwand“ für Diskussionen gewählt werden. Nachfolgend meine persönlichen Highlights:

Und wem dies nicht ausreicht, Ola Möller hat mit „Methodkit“ ein tolles Material geschaffen, mit dem man eigene Leinwände für fokussierte Diskussionen zusammenstellen kann (siehe „Make your own canvas“, Punkt 11 der Liste).

Beim #dtcamp15 Köln Anfang Juni werde ich in einer Session meine Canvas-Erfahrungen vorstellen und mit den Teilnehmern diskutieren, wie sich verschiedene Leinwände gut einsetzen lassen.

 

Sommerpause, PRISM und „Dark Side of Design Thinking“

Die Ferienzeit geht so langsam zu Ende (oder ist es schon) und die Planungen für die zweite Jahreshälfte laufen. Zunächst freue ich mich sehr auf das dt-camp – bereits im Juli waren wir ausgebucht. An dieser Stelle ein großer Dank an alle Sponsoren für die Unterstützung!

Im Juni gab es einen sehr interessanten Blog-Beitrag von Sam Jacob: „Prism is the dark side of design thinking“, der – stark verkürzt – die Entwicklung von Design Thinking als Teil der „digitalen Kultur“ und eine Verbindung Richtung PRISM aufzeigt: Weiterlesen

Wie begegnet man Unsicherheit?

Lost_in_SpaceIn Workshops habe ich häufig die Situation erlebt, dass Teilnehmer im Design Thinking Prozess bei der Erkundung des Problem- oder Lösungsraums konkrete Bezugspunkte wünschen oder nach Vorgaben fragen, z.B.

  • ‚Mit wem genau soll ich ein Interview führen und warum?‘
  • ‚Wann weiß ich, dass ich genug Erkenntnisse gesammelt habe?‘
  • ‚Aus welcher Perspektive soll ich den Lösungen entwickeln? Betrachte ich Lösungen als Dienstleister, Produktentwickler, Start-UP…?‘
  • ‚Wie erkenne ich, ob ich eine richtig gute Idee gefunden habe?‘

Die empfundene Unsicherheit und fehlende Greifbarkeit verhindern für Teilnehmer als gedankliche Barriere das sich-Einlassen-können auf die inhaltliche Arbeit oder sorgen zumindest immer wieder für Verwirrung. Weiterlesen

Design Thinking ist viel älter als der Hype!?

Durch einen Tweet bin ich gestern auf den Spiekerblog und den Artikel „Durch die Decke denken“ gestoßen. Ich fange mal mit dem Ende an, weil hier nach dem Hype für Design Thinking gefragt wird:

Ist Design Think­ing nur ein Hype? Oder haben wir es mit einer echten Innovations-Management-Innovation zu tun, die eine Weile bleiben und auf der anderes auf­bauen wird?
Die Fähigkeit, kom­plexe Sys­teme und Vorgänge zu visu­al­isieren und damit zu kom­mu­nizieren, prädes­tiniert uns Designer schon immer als Überset­zer zwis­chen der kon­stru­ierten Welt und dem gefühls­ges­teuerten Men­schen (wir sind evo­lu­tion­stech­nisch immer noch Jäger und Samm­ler). Design Think­ing ist viel älter als der Hype, nur der Name ist neu.

Der Auffassung „Design Thinking ist nichts Neues sondern nur ein Modebegriff“ bin ich in verschiedenen Workshops schon häufiger begegnet, geäußert von UX-/IX-Designern,  Produktmanagern und anderen. Woran lässt sich also die Neuartigkeit festmachen? Weiterlesen